Die Kaiserin - Elisabeth - Warte


Öffnungszeiten der Elisabethwarte:
März bis November, ganztägig
(begehbar ab Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang)

Ausflugsziel für die ganze Familie mit Action, Kultur und Entspannung in der Natur!

Besonderes Highlight: >> ROCK THE SISSI - Klettern auf der Warte <<


Elisabethwarte in Zahlen:

  • Errichtung: 1900
  • 750 m Seehöhe
  • Höhe der Aussichtswarte: 18,5 m
  • 82 Stufen
  • Höhe der Kletterwände: 15,5 m
  • 12 Kletterrouten

Informationen über die Elisabethwarte


Die Kaiserin-Elisabeth-Warte, liebevoll „Elisabethwarte” genannt, am Plattenberg auf 750 m Seehöhe ist ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie und bietet Action, Kultur und Entspannung in der Natur.

Die 18,5 Meter hohe Aussichtswarte wurde um 1900 errichtet. Über 82 Stufen gelangt man zur Aussichtsplattform der Warte. Von dort bietet sich einem ein einzigartiger Blick ins südliche Mostviertel, das Voralpengebiet mit dem Gesäuse und weit ins Mühl- und Traunviertel (OÖ).

Für „Kaiserin Elisabeth - Fans“ ist ein Besuch der Elisabethwarte ein absolutes Muss. Stolz ragt der 5-geschossige, zinnenbekrönte Turm mit der Büste der Kaiserin Elisabeth, geschaffen von Bildhauer Paul Kohl, aus der malerischen Landschaft. Die ruhige Lage und idyllische Aussicht hätte auch die naturbegeisterte Kaiserin Elisabeth genossen. Picknickkorb und Decke einpacken und vor der Elisabethwarte die Ruhe und Natur mit unbeschreiblichem Ausblick genießen.

Tipp: Birnbaumblüte von Mitte April bis Anfang Mai

Gut zu wissen: Parkplätze beim Plattenwirt sind nur für die Gäste des Gasthauses. Für die Besucher der Elisabethwarte gibt es jedoch einen gekennzeichneten Parkplatz, von dem aus man etwa 10-15 Minuten zur Warte benötigt. 

Mostviertel Tourismus
Töpperschloss Neubruck, Neubruck 2/10
3283 Scheibbs, Österreich
+43 7482/20 444
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www.mostviertel.at

Geschichte der Elisabethwarte


1874 Erste urkundliche Erwähnung einer Aussichtsplattform am Plattenberg Heinrich Stammgassner, Heimatforscher und Kaplan von Kürnberg, berichtet von einer zwölf Klafter (1 Klafter = etwa 1,9 m) hohen „Pyramide“ auf dem Plattenberg. 


1897 Gründung der „Sektion St. Peter/Au–Seitenstetten” des Österreichischen Touristen-Clubs durch k.k. Landesgerichtsrat Hans Blank.

1898 Beschluss über Neuerrichtung einer Warte Landesgerichtsrat Hans Blank (1850-1908) von St. Peter/Au war der Initiator und gab der Warte den Namen Kaiserin-Elisabeth-Warte.

1899-1900 Bau der Warte
Unter Aufsicht des Baumeisters Ferdinand Pfaffenbichler aus St. Peter/Au, einiger Sektionsmitglieder und der ansässigen Bauernschaft dauerte die Errichtung etwas über ein Jahr.

1900 Eröffnung der Elisabethwarte am 23. September mit Festakt. Die steinerne Büste von Bildhauer Paul Kohl wurde an der Vorderseite der Warte angebracht. Bis zu 2.000 BesucherInnen kamen zur Eröffnung auf den Plattenberg.

1901 Errichtung der Schutzhütte neben der Warte Am Plattenberg war ein militärischer Stützpunkt. Im Zuge der Errichtung der Warte wurde eine Schutzhütte im Schweizerstil aus Holz errichtet, welche nach einem Brand abgerissen wurde. Es ist nicht bekannt, bis zu welchem Jahr die Schutzhütte bestanden hat.

1904 Entstehung Wandergebiet und Panoramakarten
Erstellung einer ersten Panoramakarte durch ansässige Lehrer sowie Errichtung erster Wanderwege.

1927 Am 25. Februar wurde die Elisabethwarte offiziell an die Sektion „Österreichischer Gebirgsverein“ des Österreichischen Alpenvereins übergeben.

1947/48 Gründung ÖAV-Ortsgruppe St. Peter/Au als Teil der Sektion Amstetten.
Seit 1948 Jeweils am 1. Mai findet die Sektionswanderung zur Elisabethwarte statt.

1973 Gründung der ÖAV-Sektion St. Peter/Au.

1976 Am 5. Oktober gelangte die Warte durch einen Schenkungsvertrag in den Besitz der Sektion St. Peter/Au des Österreichischen Alpenvereins, welche sie bis heute betreibt.

1979 Sanierung der Elisabethwarte

1999 Sanierung der Elisabethwarte

2017 Sanierung der Elisabethwarte
Die baufällige Plattform wurde abgebrochen und durch Fertigbetonteile ersetzt. Unter dem Motto „Rock the Sissi“ erhält die Warte nun als Kletterturm eine zusätzliche Funktion.



Quellen und Literaturverzeichnis der Chronologie:
MAYR, Josef (1994): Die „Kaiserin-Elisabeth-Warte“ am Plattenberg in der Gemeinde Weistrach; Heimatkundliche Beilage zum Amtsblatt der Bezirkshauptmannschaft Amstetten (Nr. 299)
JELINEK, Lambert (2013): 40 Jahre Sektion St. Peter in der Au des Oesterreichischen Alpenvereins; in: St. Peterer Geschichte(n) Nr. 35
http://www.stpeterau.at/files/File/pdfs/Geschichtsbeilagen/2013-09-stpeterer_geschichte (n)-nr35_alpenverein.pdf
MAURER, Jakob (2012): Landesgerichtsrat Hans Blank - Sänger, Wandersmann und Heimatforscher; in: St. Peterer Geschichte(n) Nr. 19
http://www.stpeterau.info/files/file/geschichten/maurer2012-hans_blank1850-1908.pdf
Gemeindearchiv St. Peter in der Au
Heimatsammlung Mag. Daniel Branstetter (St. Peter in der Au)

Die Gemeinde Weistrach, Marktgemeinde St. Peter in der Au und Ö. Alpenverein - Sektion St. Peter in der Au bedanken sich bei Mag. Daniel Brandstetter und Josef Mayr für die Unterstützung bei der Erstellung der Chronologie für die Elisabethwarte.