Der Mostbrunnen

Besonders gut lässt sich der Brunnenbesuch mit einer Wanderung zur Kaiserin-Elisabeth-Warte kombinieren oder mit einer gemütlichen Teilstrecke des Sissi-Rundwegs, der ebenfalls hier vorbeiführt.

Neben der praktischen Funktion als Trinkstation ist der Mostbrunnen auch ein Ort zum Innehalten. Nur wenige Schritte entfernt eröffnet sich ein traumhafter Panoramablick. Eine Sitzbank lädt zum Verweilen ein, umgeben von Ruhe, Natur und der typischen Mostviertler Landschaft.

Und wie funktioniert das Ganze? Ganz einfach – mit ein wenig Muskelkraft: Wer am Brunnen steht, muss nur kräftig an der Kurbel drehen. Mit jedem Zug bringt man die Getränkeflaschen ein Stück weiter nach oben, bis sie schließlich über die Brunnenöffnung gehoben werden. Eine charmante Mischung aus Handwerk, Technik und Erlebnis und eine willkommene Abwechslung zu jeder Etappenpause.

Errichtet wurde der Mostbrunnen im Jahr 2017 im Rahmen des „Projektmarathons“ von der Landjugend Weistrach und dafür gleich mit einer Goldauszeichnung prämiert. Seitdem versorgt er Wanderer, Spaziergänger und Radfahrer das ganze Jahr über mit erfrischenden Getränken direkt aus der Region: Most, Säfte oder Cider warten – gut gekühlt – auf durstige Gäste.

Wer auf dem „Herz des Mostviertels Rundwanderweg“  unterwegs ist, der sollte sich eine ganz besondere Raststation nicht entgehen lassen: den Mostbrunnen, idyllisch gelegen unterhalb des Plattenbergs. Eingebettet in die hügelige Landschaft des Mostviertels, lädt dieser außergewöhnliche Rastplatz zu einer wohlverdienten Pause ein – mit Aussicht, regionalem Geschmack und einem Hauch Nostalgie.

Ob als erfrischender Zwischenstopp beim Wandern, als Ziel eines gemütlichen Herbstspaziergangs oder als Geheimtipp für Radfahrer, der Mostbrunnen in Weistrach ist ein liebevoll gestalteter Ort, der Genuss, Bewegung und regionale Identität auf ganz einfache Weise verbindet.