Geschichte


1874 Erste urkundliche Erwähnung einer Aussichtsplattform am Plattenberg Heinrich Stammgassner, Heimatforscher und Kaplan von Kürnberg, berichtet von einer zwölf Klafter (1 Klafter = etwa 1,9 m) hohen „Pyramide“ auf dem Plattenberg.

1897 Gründung der „Sektion St. Peter/Au–Seitenstetten” des Österreichischen Touristen-Clubs durch k.k. Landesgerichtsrat Hans Blank.

1898 Beschluss über Neuerrichtung einer Warte Landesgerichtsrat Hans Blank (1850-1908) von St. Peter/Au war der Initiator und gab der Warte den Namen Kaiserin-Elisabeth-Warte.

1899-1900 Bau der Warte
Unter Aufsicht des Baumeisters Ferdinand Pfaffenbichler aus St. Peter/Au, einiger Sektionsmitglieder und der ansässigen Bauernschaft dauerte die Errichtung etwas über ein Jahr.

1900 Eröffnung der Elisabethwarte am 23. September mit Festakt. Die steinerne Büste von Bildhauer Paul Kohl wurde an der Vorderseite der Warte angebracht. Bis zu 2.000 BesucherInnen kamen zur Eröffnung auf den Plattenberg.

1901 Errichtung der Schutzhütte neben der Warte Am Plattenberg war ein militärischer Stützpunkt. Im Zuge der Errichtung der Warte wurde eine Schutzhütte im Schweizerstil aus Holz errichtet, welche nach einem Brand abgerissen wurde. Es ist nicht bekannt, bis zu welchem Jahr die Schutzhütte bestanden hat.

1904 Entstehung Wandergebiet und Panoramakarten
Erstellung einer ersten Panoramakarte durch ansässige Lehrer sowie Errichtung erster Wanderwege.

1927 Am 25. Februar wurde die Elisabethwarte offiziell an die Sektion „Österreichischer Gebirgsverein“ des Österreichischen Alpenvereins übergeben.

1947/48 Gründung ÖAV-Ortsgruppe St. Peter/Au als Teil der Sektion Amstetten.
Seit 1948 Jeweils am 1. Mai findet die Sektionswanderung zur Elisabethwarte statt.

1973 Gründung der ÖAV-Sektion St. Peter/Au.

1976 Am 5. Oktober gelangte die Warte durch einen Schenkungsvertrag in den Besitz der Sektion St. Peter/Au des Österreichischen Alpenvereins, welche sie bis heute betreibt.

1979 Sanierung der Elisabethwarte

1999 Sanierung der Elisabethwarte

2017 Sanierung der Elisabethwarte
Die baufällige Plattform wurde abgebrochen und durch Fertigbetonteile ersetzt. Unter dem Motto „Rock the Sissi“ erhält die Warte nun als Kletterturm eine zusätzliche Funktion.