Ein Herzensprojekt der Jugend
Im Rahmen der UNICEF-Zertifizierung zur Kinderfreundlichen Gemeinde wurde ein Wettbewerb zum Thema „Kleinregion der Zukunft“ unter den dritten und vierten Schulstufen der Mittelschulen der Kleinregion und des Stiftsgymnasiums Seitenstetten durchgeführt. Aufgabe war, ein Holzherz mit den Ausmaßen von 1,9 x 1m mit der Klasse im Unterricht zu gestalten. „Es ist eine unglaubliche Freude zu sehen, mit wieviel Engagement, Ideenreichtum und Freude die Schülerinnen und Schüler die Herzen gestaltet haben“, freut sich der Obmann der Kleinregion Bürgermeister Johannes Heuras.
Die Zugänge der Gestaltung waren sehr vielfältig und kreativ. „An dieser Stelle sei besonders unseren Schulen, den Direktorinnen und Direktoren, Klassenvorständen und dem gesamten Lehrkörper gedankt, die unsere Schülerinnen und Schüler so tatkräftig unterstützt und die Umsetzung dieses Projektes ermöglicht haben“, betont Auditbeauftragter Maximilian Soxberger.
Insgesamt wurden im Rahmen des Wettbewerbes 23 kreative Herzen gestaltet. Bereiche, wie Zusammenhalt, Vereine, Freizeit, Umwelt und Nahversorgung, Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft sowie Mobilität wurden von den Jugendlichen ideenreich und mit unterschiedlichen handwerklichen Fähigkeiten thematisiert.
Es war unglaublich schwierig für die Jurymitglieder aus allen sieben Kleinregionsgemeinden ein Siegerprojekt zu definieren. Schließlich hat man sich dazu entschieden, den ersten Platz ex aequo an die die 3. und 4. Klassen der Mittelschule Ertl sowie der Mittelschule Wolfsbach zu vergeben. Diese Projekte wussten durch besonderen Einfallsreichtum und professionell umgesetzte Begleitvideos zu überzeugen.
Das Resümee der Jugendpartizipation: Bei dieser Jugend braucht sich niemand um die Zukunft der Kleinregion zu sorgen.
Die Ausstellung der Herzen am Weistracher Mostkirtag hat wegen des Wetters leider nur für ein paar Stunden geklappt, dennoch war die Resonanz sehr positiv und bot sich den Betrachtern ein eindrucksvolles Bild der kreativen Wettbewerbsarbeiten.
In weiterer Folge sollen die Herzen in den Schulen bzw. Gemeinden einen sichtbaren Platz erhalten. Die Ideen und Vorstellungen der Jugend werden in den laufenden Auditprozess aufgenommen und weiter bearbeitet.
