Neues Wertstoffzentrum in St. Peter in der Au

Das Altstoffsammelzentrum ASZ St. Peter in der Au wird umfassend modernisiert und zu einem zeitgemäßen Wertstoffzentrum ausgebaut. Aufgrund der Bauarbeiten ist das ASZ bis voraussichtlich März 2026 nur eingeschränkt in Betrieb bzw. zeitweise gesperrt.
Der feierliche Spatenstich erfolgte am 21. November im Betriebsgebiet West. Auf einer Fläche von rund 5.800 m² entsteht ein modernes, funktional optimiertes Zentrum für die Bevölkerung des gesamten Bezirks Amstetten. Im Fokus stehen dabei hohe ökologische Standards, effiziente Abläufe sowie eine benutzerfreundliche Infrastruktur.
„Mit dem neuen Wertstoffzentrum setzt der Gemeindeverband für Abgabeneinhebung und Umweltschutz (GDA) ein klares Zeichen für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Abfallwirtschaft“, betonte Bürgermeister Johannes Heuras, neuer Obmann des GDA. Die Umsetzung erfolgt durch regionale Unternehmen wie Mayr Bau GmbH, Elektro Vogel GmbH, Leitner Installations GmbH, Johannes Höfler Metalltechnik GmbH und Swietelsky AG.


DI Peter Edermayr vom Planungsbüro Hackl erklärte, dass die Planung eines Wertstoffzentrums besondere Anforderungen mit sich bringt. Ziel sei es, die Einschränkungen für die Bevölkerung während der Bauphase so gering wie möglich zu halten.


Wichtige Hinweise zum Betrieb
Von Dezember 2025 bis Juli 2026 ist mit temporären Einschränkungen zu rechnen.
Jänner bis März 2026: keine Abgabe am Standort möglich
ab März 2026: provisorischer Betrieb geplant


Während dieser Zeit stehen andere Altstoffsammelzentren im Bezirk uneingeschränkt zur Verfügung, darunter ASZ Haag, Behamberg, Wolfsbach und Amstetten-West.
Die Gemeinde bittet um Verständnis und ersucht, das ASZ St. Peter in der Au im ersten Halbjahr 2026 nur in dringenden Fällen zu nutzen, Entsorgungen wenn möglich zu verschieben oder auf alternative Sammelzentren auszuweichen.